Infrastruktur
Das Infrastruktur-Add-on erweitert die Stellplatzkarte um aktiv bewirtschaftete Elemente: Reinigung der Sanitärblöcke, Abrechnung von E-Ladesäulen, Verbrauchsmessung an Stromsäulen, Zugang zur Wäscherei. Aus dem statischen Lageplan wird so ein operatives Werkzeug.
Reinigungsplan für Sanitärblöcke
Abschnitt betitelt „Reinigungsplan für Sanitärblöcke“Pro Sanitärblock hinterlegen Sie:
- Reinigungsfrequenz (z. B. 2× täglich in der Hochsaison, 1× in der Nebensaison)
- Reinigungsdauer (z. B. 30 Minuten)
- Mitarbeitende mit Berechtigung
- Materialeinsatz (optional, für Kostenkontrolle)
CampOne erstellt automatisch einen Tagesplan, der die Reinigungen auf die verfügbaren Mitarbeitenden verteilt. Auslastung des Platzes fliesst ein: an einem Tag mit 95 % Belegung wird zusätzlich nachgereinigt; am leeren Wintertag genügt eine Reinigung.
Die Reinigungskräfte erhalten einen QR-Code an jeder Tür. Nach Abschluss scannen sie und bestätigen den Vorgang — der Audit-Trail dokumentiert Zeitpunkt und Person. Gäste können über das Gästeportal sehen, wann der Block zuletzt gereinigt wurde.
Beanstandungen
Abschnitt betitelt „Beanstandungen“Gäste melden Verschmutzung oder Defekte über das Gästeportal in 30 Sekunden. Die Meldung erscheint in der Tagesübersicht der Reinigung mit:
- Foto (vom Gast hochgeladen)
- Beschreibung
- Stellplatz und Sanitärblock
- Priorität (kosmetisch, störend, hygienisch kritisch)
Die Reinigungskraft sieht beim nächsten Rundgang den nächstgelegenen offenen Eintrag und kann ihn direkt bearbeiten.
E-Ladesäulen
Abschnitt betitelt „E-Ladesäulen“Pro Ladesäule hinterlegen Sie:
- Anschlusstyp (Typ 2, CCS, CHAdeMO)
- Maximale Leistung (kW)
- Tarif (CHF pro kWh oder pauschal pro Ladevorgang)
Der Ladevorgang wird über ein einfaches QR-Code-System gestartet:
- Gast scannt QR-Code an der Säule mit dem Smartphone
- Authentifizierung über die Buchungsnummer oder den Gästeportal-Login
- Ladevorgang startet, kWh werden in Echtzeit gezählt
- Beim Abstecken Verbrauch und Kosten ans Gästeportal
- Verbuchung als Position auf der Stellplatzrechnung
Alternativ unterstützen wir gängige RFID-Karten und Apps wie eCarUp, Plugsurfing oder EVPass — deren Buchungen werden via OCPP-Schnittstelle eingelesen und derselben Buchung zugeordnet.
Stromzähler
Abschnitt betitelt „Stromzähler“Für Stellplätze mit eigenen Stromzählern (Komfort/Premium) hinterlegen Sie pro Anschluss eine Zähler-ID. CampOne berechnet beim Check-out automatisch:
- Anfangsstand (beim Check-in erfasst)
- Endstand (vom Gast oder vom Empfang erfasst)
- Verbrauch in kWh
- Tarif (Sommer-/Winterstrom, ggf. unterschiedliche Sätze)
- Position auf der Rechnung
Bei kompatiblen Smart-Metern (z. B. Landis+Gyr E450, Iskra MT174) liest CampOne die Stände automatisch ein — kein manueller Eintrag mehr nötig.
Wäscherei und Sonstiges
Abschnitt betitelt „Wäscherei und Sonstiges“Münzwäscherei oder Wäschereiservice können ebenfalls über das Add-on abgerechnet werden:
- Token-Verkauf an der Rezeption (digital, auf die Buchung gebucht)
- App-Steuerung für Maschinen mit IoT-Schnittstelle
- Zeitslot-Buchung (z. B. „Trockner 14–15 Uhr”) über das Gästeportal
Andere Infrastruktur-Komponenten (E-Bike-Verleih, SUP-Verleih, Fitnessraum) lassen sich nach demselben Prinzip einbinden — solange eine Erfassung pro Buchung möglich ist.
Wartung
Abschnitt betitelt „Wartung“Für jede Infrastruktur-Komponente führen Sie einen einfachen Wartungsplan:
- Wartungsintervall (z. B. alle 6 Monate)
- Verantwortlicher
- Dokumente (Zertifikate, Anleitungen)
- Historie der durchgeführten Wartungen
Das System erinnert automatisch an fällige Wartungen und erlaubt es, externe Dienstleister mit ihren Berichten anzubinden.
Reporting
Abschnitt betitelt „Reporting“- Reinigungsstatistik: Reinigungen pro Tag, Verspätungen, Beanstandungen
- Energieverbrauch: kWh pro Stellplatz, pro Säule, pro Periode
- Wäscherei: Auslastung, Umsatz, Reparaturen
- Wartungs-KPIs: pünktliche Wartungen, Ausfälle, Kosten
- QR-Codes laminiert anbringen. An Sanitärblöcken und Säulen sind QR-Codes Wetter und Reinigungsmittel ausgesetzt — eine günstige Laminierung verlängert die Lebensdauer erheblich.
- Verbrauchsalarm setzen. Ein Schwellenwert pro Stellplatz (z. B. 50 kWh pro Tag) deckt Defekte oder versehentlich offen gelassene Heizgeräte auf.
- Reinigung nicht zu eng takten. Ein realistisch geplanter Reinigungsplan mit Pufferzeit hat weniger Stress als ein optimierter Plan ohne Reserven.